Elmar Frickenstein
Gesamtleiter Elektrik/Eletronik
BMW Group

  Herausforderung Elektromobilität

"Wir stehen bei der Vernetzung des Fahrzeugs erst am Anfang“, so Elmar Frickenstein, Leiter Elektrik/Elektronik und Fahrerlebnisplatz auf der Automobilwoche Konferenz "das vernetzte Fahrzeug“ in München. Eine große Herausforderung wird für ihn dabei künftig das Thema Elektromobilität spielen.

München. "Wir stehen bei der Vernetzung des Fahrzeugs erst am Anfang“, so die Überzeugung von Elmar Frickenstein, Leiter Elektrik/Elektronik und Fahrerlebnisplatz bei BMW, auf der Automobilwoche Konferenz "das vernetzte Fahrzeug“. Getrieben wird diese Entwicklung unter anderem auch durch Veränderungen im Umfeld des Menschen. Etwa indem sich die Grenzen zwischen Büro und dem zu Hause immer weiter auflösen.

Wohin die Reise gehen könnte, zeigt für ihn der Erfolg des Internetradios Pandora in den USA. Dort gibt es bereits 80 Millionen Nutzer. "Wir haben die Lösung dafür, dass man es im Auto hören kann“, so Frickenstein. BMW greift bei seinen Entwicklungen auf Connected Drive zurück. Ein System, das von den Bayern ständig weiterentwickelt wird und Fahrer, Fahrzeug und Umwelt miteinander vernetzt.

Mehr Sicherheit im Fahrzeug

Eine der künftigen großen Aufgaben heißt für Frickenstein Elektromobilität. "Die Herausforderungen für die Automobilindustrie und die Energieversorger sind immens“, so der BMW-Manager. Dank Connected Drive lassen sich etwa auch Abrechnungen für Serviceleistungen lösen. So kann der Autofahrer für sein Fahrzeug beispielsweise günstigeren Nachtstrom laden, oder er kann zwischen herkömmlichen und alternativen Stromanbietern wählen und sich stets über den Ladestand der Batterien informieren.

Die weitere Verbreitung des Internets im Auto hat aber nicht nur große Bedeutung fürs Infotainment, sondern soll auch für mehr Fahrzeugsicherheit sorgen und insgesamt das Verkehrsmanagement verbessern. Ermöglicht wird das durch den leistungsfähigen Mobilfunkstandard LTE, der "das Internet für alle“ ermöglichen soll. Ein Beispiel für Sicherheitssysteme ist der Nothalteassistent. Dabei wird beispielsweise das Fahrzeug eines Autofahrers gestoppt, falls dieser während der Fahrt einen Herzinfarkt erleidet.

Software nimmt zentrale Rolle ein

Eine der zentralen Rollen spielt für Frickenstein künftig die Software. "2015 werden wir Autosar 4.0 einsetzen“, so der Elektronikspezialist. Dank Connected Drive sind die Autofahrer zwar heute schon vernetzt, aber diese Entwicklung müsse weiter voran getrieben werden. "Connected Drive – eine Vision, die die Automobilindustrie verändern wird“, ist sich Frickenstein sicher.

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