Reinhard Clemens
Vorstand T-Systems,
Deutsche Telekom |
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Clemens: Internet im Auto als Luxuszubehör nicht möglich
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Auf der Automobilwoche-Konferenz sprach Reinhard Clemens, Vorstand vor T-Systems, über "Das Auto in der Cloud". Er hob hervor, dass es noch ein weiter Weg sei, bis das Internet im Auto zum Massenprodukt werde.
München. Die Telekommunikationsunternehmen werden nach Einschätzung des Telekomvorstands Reinhard Clemens in der Entwicklung des Internets im Auto die treibende Kraft sein. Die Autohersteller sollten lediglich preiswerte, "dumme“ Terminals verbauen, wohingegen die Intelligenz der Technologie aus der Daten-Wolke (Cloud) kommen soll, wie Reinhard Clemens, Vorstand T-Systems International, am Donnerstag auf der IT-Konferenz der Automobilwoche in München erklärte.
Da das Internet im Auto einen Massenmarkt bedienen müsse, könne es nicht als Luxuszubehör verkauft werden. Zudem entwickle sich die Telekommunikationstechnologie deutlich schneller als die Automobiltechnik. Deshalb müsse das Internet im Auto vom Auto und dessen Lebenszeit abgekoppelt werden.
Clemens machte allerdings auch deutlich, dass es bis zum Massenmarkt noch ein langer Weg sei. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 73,5 Millionen Autos gebaut, davon aber nur 5,4 Millionen mit Telematik-Services.
Den Kuchen, der im Geschäft mit dem Internet im Auto zu verteilen ist, werden sich nach Einschätzung des T-Systems-Vorstands auch nicht Autobauer und Telekom-Unternehmen alleine aufteilen können: "Dritte werden die Plattformen in den Automobilen stürmen. Das werden weder Telekom noch Automobilindustrie verhindern“, sagte Clemens und fügte hinzu: "Keiner von uns kann das Internet im Auto für sich erobern.“
Kunden haben noch Sicherheitsbedenken
Die Nutzer haben allerdings weiterhin Bedenken, ihre Informationen einer anonymen und für sie nicht kontrollierbaren Datenwolke anzuvertrauen. "Für das Thema Sicherheit haben wir noch keine Lösung“, sagte Clemens. Die Telekom wolle allerdings das Vertrauen der Verbraucher gewinnen.
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